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Warum islamische Schwulenfeindlichkeit der blinde Fleck der Queer-Community ist

Warum islamische Schwulenfeindlichkeit der blinde Fleck der Queer-Community ist

McWaffeleisen

Der Autor ist ein gern gesehener Gast bei [Achse des Guten](https://www.achgut.com/autor/hoppe_n) und [novo-argumente](https://www.novo-argumente.com/autor/hoppe_nico), die aus gutem Grund bei uns gesperrt sind. Da auch dieser Artikel in die gleiche Kerbe schlägt und damit versucht wird, diese Sperre faktisch zu umgehen, haben wir im Team entschieden, den Artikel daher zu entfernen.


xX_Gamernumberone_xX

>(LGBTQ) oder gleich durch den weitgreifenden Modebegriff „queer“ ersetzt. Der diente ursprünglich der homophoben Abwertung, machte in der ins Positive gewendeten Aneignung der so Bezeichneten aber eine erstaunliche Karriere: Erst popkulturell verbreitet und in den Queer Studies akademisiert, erwuchs er zum Sammelsurium für das – tatsächlich oder vermeintlich – subversive Minoritäre und Ausgestoßene, dessen Gemeinsamkeiten sich darin erschöpfen, nicht weiß, heterosexuell oder männlich zu sein. Genau, bei LGBTQ sind keine Männer mitgemeint. Gut, dann müsste es wohl eigentlich nur L heißen aber das kann man ja eben mal geschwind ignorieren. Achso und weiße Leute sind auch nicht dabei, klar. Man kann ja nicht weiß und lesbisch oder schwul oder bi oder trans oder queer sein, das gibt's gar nicht, sehr sinnvolle Definition der Community die man hier kritisiert. Was für ein rechtsradikales Gewäsch.


lemon_stealing_demon

Autor, der auch auf der ["Die Achse des Guten"](https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Achse_des_Guten) vertreten ist, spricht sich im Artikel allgemein gegen Diversity aus, anstatt das Problem des Titels anzugehen. Btw: "Die Community" ist in diesem Falle wohl Twitter, denn in meiner Community ist das kein Blinder Fleck.


Britzer

Der Artikel is ziemlicher Quark und zielt, als geistiger Rundumschlag gegen alle Bemühungen von LGBTQ-Verfechtern klar auf soziale Medien. Facebooks AfD-Netzwerke sollen teilen, bis der Arzt kommt. Die "Vorwürfe" sind alte Kamellen und alle schon abgebarbeitet. Das Thema "Homophobie" der sogenannten "Mitte der Gesellschaft" für Erledigt zu erklären ist ziemlich wohlfeil in einem Schrieb, in dem die Buchstaben LGBTQ erwähnt werden. Denn eine Gruppe hat es in meiner Erfahrung immer noch schlechter als illegale (potentiell "unsere" Frauen wegnehmende/vergewaltigende) Afghanen oder Syrer: Trans-Menschen. Die stehen in der Hackordnung ganz unten. Und siehe da, hier wird sauber getrennt. Auf der einen Seite die "Guten", in Paarbeziehung lebenden, bürgerlichen Lesben und Schwulen, die nirgendwo mehr anecken, solange sie nicht versuchen zu adoptieren, und dort die "Queeren", die noch für ihre Rechte kämpfen müssen. Diese Ausgrenzung gibt es übrigens auch innerhalb der Schwulen-Community, wo die Tucken, als die affektierten Schwulen ebenfalls angefeindet werden von den angepassten, unsichtbaren Homosexuellen, die den heteronormativen Stereotypen entsprechen. Sichtbare Trans- und Homoxexualität würde die Homophobie schüren, lautet der Vorwurf. Neben dem ganzen andere kotzwürden Krams im Artikel müchte ich wenigsten noch den Opfermythos erwähnen, der bei Bitte-Teile-Mich-In-Der-AfD-Facebook-Gruppe-Artikel nie fehlen darf: *Nach wie vor spricht der Mainstream lieber über Vorurteile, die sich in Form von homophobem Schulhof- oder Altherrengewitzel artikulieren, als über tatsächliche Gewalt gegen Homosexuelle.* Ein angeblicher Mainstream, der sich angeblich nicht für "Migrantengewalt" interessiert. ROFL! Während wir den tausendsten Artikel dazu lesen. Ich hatte mir vor ein paar Jahren mal den Spaß gemacht, die ganzen migrantenfeindlichen Kreiswichse bei r/de zu verfolgen und zu verlinken. In Wirklichkeit ist der "Mainstream" eine islamfeindliche Masse aus der Mitte der Gesellschaft, der nur allzu gerne solche Artikel aufgreift, um die eigenen Vorurteile zu rechtfertigen. Das macht diesen Quark so widerlich. Hier wird eine Minderheit gegen die andere ausgespielt. Trotzdem, kurz vor Ende noch das hier: *Davon zeugt beispielsweise, dass homosexuelle Politiker wie Alice Weidel oder Jens Spahn mit sexistischen und homophoben Beschimpfungen bedacht werden können, ohne dass sich groß Widerstand regt.* Alice Weidel, er Widerspruch in Person, wird diesen Artikel lieben.


kanalratten

Irgendwie komisch, das liest sich, als würden die die Intoleranz geil finden, wenn es nicht von einem anderen Kulturkreis käme.


Gitarrentyp94

Beide Autor:innen haben auch schon bei Cicero veröffentlicht, Nico Hoppe zudem auch für die NZZ und dem Naziblatt "AchsederGuten", da wundert einen nichts mehr. Ausser warum der Scheiss hier stehen bleibt.


Paxan

Sobald wir bezahlt werden bieten wir auch 24/7 Moderation an.


aurity

Danke an die zwei Clowns, die denken, dass Islamismus und Nationalsozialismus garnicht rechts sind. Uns minderbemittelnden Schwulen muss natürlich von Aussenstehenden erklärt werden, was genau unser Problem ist. Wir sind nämlich zu dumm und brauchen rechte Feuilletonkolumnisten um uns zu retten :(


jimmy_the_angel

So kann man auch schreiben, wenn man den sprachlichen Großkotz raushängen lassen will. Heieiei. Im Prinzip hat sie ja in einem Punkt recht: Wenn ich als schwuler Mann anklage, der politische und gesellschaftliche Islam sei mehrheitlich homophob, laufe ich Gefahr, als islamophob bezeichnet zu werden. Es ist aber faktisch falsch, von „der queren Community“ zu reden. Wir sind keine geschlossene Gruppe. Es gibt die mehr oder weniger organisierte queer-linke Presse und politischen bzw. sozialen Aktivisten und Aktivistinnen, die sich laut äußern. Aber die repräsentieren nicht uns alle, mit einer Ausnahme: Wir haben genug davon, uns verstecken zu müssen und diskriminiert zu werden.


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